Nicht so schlecht wie angenommen


Pay the Ghost – Nicolas Cage, Sarah Wayne Callies, Veronica Ferres – als DVD erschienen bei KSM GmbH

Nicolas Cage steht ja mittlerweile in dem Ruf so ziemlich jede Rolle anzunehmen. Mit entsprechend niedrigen Erwartungen bin ich diesem Film begegnet. In "Pay The Ghost" spielt er Mike, einen Vater, der seinem Sohnemann Charlie nicht ganz die nötige Aufmerksamkeit zukommen lässt. Sein Vorankommen als Uni-Professor hat Vorrang. Als er mit dem Jungen auf einen Halloween-Umzug geht, ist er plötzlich verschwunden. Ein Jahr später mehren sich die Anzeichen. dass Charlie in einer Art Zwischenwelt gefangen ist. Und Mike, inzwischen getrennt lebend von seiner Frau, glaubt fest daran, dass er ihn irgendwie zurückholen kann.

Interessanterweise hat der Film seine stärkste Phase, wenn wir das verzweifelnde, trauernde Paar in Interaktion sehen. Hier kann Cage seine Klasse ausspielen, auch Sarah Wayne Callies, die seine Frau spielt, macht ihre Sache gut. Bis zum Finale empfand ich auch die Schockmomente als gut dosiert und wirkungsvoll. Am Ende verkommt der Film aber zur nicht mehr ganz zeitgemäßen Effektshow.

Wem ist Pay The Ghost also zu empfehlen? Knallharte Gruselfans werden schnell ahnen wohin die Reise geht, und die optischen Schwächen am Ende auch als Makel empfinden. Leute, die nur gelegentlich einen Horrorstreifen einlegen, können dem Film dagegen bestimmt etwas abgewinnen.

Diese Kritik wurde verfasst am 30.10.2017 14:09

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