Jäger & Sammler besser einzeln lesen


Der Augensammler: Psychothriller – Als Taschenbuch erschienen bei Knaur TB

Der schon etwas angestaubte Fitzek-Thriller "Augensammler" hat mich für sich genommen mehr überzeugt als im Verbund mit dem Fortsetzungsroman "Augenjäger", den ich dummerweise zuerst verschlungen habe. Für sich genommen ist die hier erzählte Story des Journalisten Alexander Zorbach, der an die blinde "Seherin" Alina Gregoriev gerät, in sich stimmig und stringent. Die atemlose Hatz nach dem Serien-Kindesentführer, der die Mütter seiner Opfer tötet und den eher lieblosen Vätern die Suche überlässt, ist packend geschrieben. Vielleicht gibt es ein paar mehr ruhige Passagen über die Hintergründe der Akteure als in anderen Fitzeks, und die Beziehung Alexanders zu einem der Opfer wirkt arg bemüht. Aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht und ist vielleicht für die Handlung sogar nötig.

Im Verbund mit dem Anschusswerk indes zeigen sich zu viele logische Schwächen im überkonstruierten Gesamtplot. Dabei ist auch der zweite Thriller für sich genommen aufgrund der Charakterentwicklung und des noch spannenderen Verlaufs überaus lesenswert. Man liest die beiden Bücher daher besser mit einigem zeitlichen Abstand.

Diese Kritik wurde verfasst am 18.08.2014 08:41

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