Psychologisch dichtes Roboterdrama


Ex Machina – Domhnall Gleeson, Oscar Isaac, Alicia Vikander – als DVD erschienen bei Universal Pictures Germany GmbH

Der junge Programmierer Caleb gewinnt in seiner Firma einen einwöchigen Aufenthalt im Anwesen seines Bosses. Dieser ist aber nicht irgenwer, sondern ein absolutes Computergenie. Fernab der Zivilisation baut er heimlich Roboterfrauen. Caleb soll prüfen wie menschlich sein neuester Apparat namens Ava ist. Er verguckt sich in die KI mit dem hübschen Gesicht und dem künstlichen Körper und meint auch auf Gegenliebe zu stoßen - obwohl er nicht sicher sein kann inwiefern Ava überhaupt etwas fühlen kann.

Das Design des Films ist sicher seine große Stärke. Anmutig und doch verstörend wirken die menschlichen Maschinen. Gekonnt wird mit mehreren Ängsten der Menschen gespielt. Wie kann ich sicher sein dass mein Gegenüber mich wirklich mag - und mich nicht nur für irgendwelche Zwecke benutzt? Was, wenn technische Wesen uns irgendwann überflügeln? Das ist interessant anzusehen.

Weniger gut gefallen hat mir das kammerspielhafte mit im Grunde nur drei "Personen" und ein paar Nebengestalten. Klar, dadurch kommt das Klaustrophobische mancher Szenen noch besser raus. Aber hier und da hätte ein wenig Abwechslung gut getan. Zum Beispiel hätte ich gerne noch mehr über Caleb erfahren. Außerdem: wie zum Henker soll ein einzelner Mensch es schaffen die ersten Androiden alleine zu bauen? Davon abgesehen ist Ex Machina aber ein gut gelungener, psychologisch dichter Beitrag zum Roboterthema.

Diese Kritik wurde verfasst am 29.11.2015 21:06

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