Derb und flach, aber die Chemie stimmt


Mädelstrip – Goldie Hawn, Joan Cusack, Ike Barinholtz – als DVD erschienen bei 20th Century Fox Home Entertainment

Emily (Amy Schumer) plant schon länger ihren Traumurlaub in Ecuador. Doch da kommt alles zusammen: Erst verliert sie ihren Job als Mode-Verkäuferin, da sie vor allem an sich und ihre Urlaubsgarderobe denkt, dann macht ihr Freund Schluss, da der mit seiner Band gerade durch die Decke geht und sich nicht auf EINE Mu...se festlegen will. Da sonst niemand mit der egozentrischen Instagram-Süchtigen nach Südamerika möchte, muss schließlich Mama Linda (Goldie Hawn) mit. Linda ist eher der vorsichtige Typ und hat sich mit Emilys auch längst erwachsenem Bruder mehr oder weniger in den eigenen vier Wänden verschanzt. Lindas schlimmster Alptraum wird wahr, als Mutter und Tochter entführt werden, nachdem Emily dem charmanten, aber offenbar zwielichtigen James nicht widerstehen konnte. Zum Glück erweist sich Emily als erstaunlich tatkräftig im Kampf gegen die Entführer, denen sie entkommen können und vor denen sie fortan auf der Flucht sind.

Der Film ist nichts für zart Besaitete mit feinem Sinn für Humor. "Mädelstrip" versucht eher mit Fremdschäm-Momenten, völlig überdrehten Charakteren und absurden Todesfällen zu punkten. Meine Sache war das jetzt nicht so, aber das wird sicher sein Publikum haben. Hawn und Schumer funktionieren als komödiantisches Duo auch passabel, das macht schon Spaß ihren Auseinandersetzungen beizuwohnen. Kein überragender Film, aber Goldie Hawn darf meinetwegen auch mit ihren inzwischen mehr als 70 Lenzen gerne noch mal öfters ihr komödiantisches Talent auf die Leinwand bringen.

Diese Kritik wurde verfasst am 24.09.2018 08:52

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