Zauber und Selbstfindung in den Highlands


Merida - Legende der Highlands – Nora Tschirner, John Lasseter, Robert Anderson – als DVD erschienen bei Touchstone

Im Mittelalter soll die Highland-Prinzessin Merida an den Erstgeborenen eines von drei Clan-Oberhäuptern verheiratet werden. Seit Generationen wird so der Friede gesichert. Doch Merida ist zum Ärger ihrer Mutter ein Wildfang, draußen zu Hause und will sich mit niemandem vermählen. So gewinnt sie den Bogenschieß-Wettbewerb um ihre Hand einfach selbst und setzt sich dann in den Wald ab. Dort bekommt sie von einer Hexe einen Zauberkuchen, der ihre gestrenge Mutter von den Heiratsplänen abbringen soll. Doch diese verwandelt sich in einen Bären. Zu dumm, dass Ihr Ehemann ein bekannter Bärentöter ist. Merida versucht alles wieder gut zu machen und flieht mit ihrer Bärenmama in die Wildnis. Mutter und Tochter reifen durch die gemeinsame Zeit und finden wieder zusammen.

Das Abenteuer besticht durch viel Komik, etwas Mystik und wunderschöne Landschaften in praktisch fotorealistischer Optik. Auch die Geschichte über das Thema Selbstbestimmung hat ihren Reiz. Schwamm drüber, dass alle männlichen Figuren als grobe Draufgänger oder Deppen dargestellt werden. Im Finale ging es für meinen Geschmack etwas zu albern-turbulent zu, so dass der eigentlich gute Kern der Geschichte aus dem Fokus geriet. Dennoch eine gute Wahl für die ganze Familie.

Diese Kritik wurde verfasst am 16.07.2014 11:13

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