Guter Thriller mit kleinen Längen


Passagier 23: Psychothriller – Als Gebundene Ausgabe erschienen bei Droemer HC

Ein paar Elemente des aktuellen Fitzeks sind schon aus früheren Titeln bekannt. So hat etwa "Diesel" aus "Amokspiel" einen Gastauftritt. Und der psychisch abgehalfterte Ermittler ist ebenfalls ein bekanntes Stilmittel des Autors.

Neu und außergewöhnlich ist der Schauplatz auf hoher See. Dort hat der im Kinderschänder-Millieu aktive, labile Polizist Martin vor fünf Jahren bei einer Kreuzfahrt Frau und Sohn verloren. Erweiterter Suizid, so die unbefriedigende Begründung der tragischen Vorfälle damals. Eine alte Dame findet plötzlich den Lieblingsteddy des Sprösslings - bei einem zutiefst verstörten Mädchen, das offenbar irgendwie einem Entführer entwischt ist, und bereits für Tod erklärt war. Die Kindesmutter wird weiter vermisst. Die alte Frau meldet sich bei Martin, der mit den Ermittlungen auf dem Kreuzfahrtschiff beginnt.

Fitzek gestaltet hier wie immer ein interessantes und hochgradig verwirrendes Spiel um Motive und Täter mit überraschendem Ende. Eigentlich sogar mit zwei Enden. Aber hier und da schweift der Autor diesmal ab, da kann man das Buch im Gegensatz zu seinen früheren Werken schonmal gut aus der Hand legen. Lesenswert und spannend ist das Buch aber natürlich dennoch.

Diese Kritik wurde verfasst am 12.01.2015 09:48

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