Trifft den Nerv der Gamer


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In knapp dreißig Jahren ist die Welt ein trister Ort - Kein Wunder, dass sich die Menschen in die Oasis flüchten, eine Multiplayer Online-Game-Spielwelt mit atemberaubenden Möglichkeiten. Es gibt eine ganz besondere Herausforderung in diesem Computerspiel: Ihr verstorbener Erfinder James Halliday hat eine Easteregg eingebaut und gibt demjenigen Gamer die Macht über Oasis, der es schafft drei Quests zu lösen. Der erste ist ein Autorennen - das man kaum heil überstehen kann. Nur Wade Watts bzw sein Avatar "Parzival" und eine Hand voll Mitstreiter verstehen es, das Vermächtnis und die in die Spielwelt integrierten Erinnerungen des schrulligen Geeks Halliday zu interpretieren. Doch stellen sich ihm in der realen Welt die Schergen des Profitgeilen Unternehmens Innovative Online Industries entgegen.

Steven Spielberg hat als Regisseur eine atemberaubende Gaming-kulisse geschaffen und versteht es, sie und die "reale" Filmwelt mit schrägen Vögeln zu füllen. Kinder der Achtziger werden dank unzähliger Referenzen auf die Popkultur mitgenommen.

Kritisch bemängeln könnte man, das sowohl die positiven als auch die negativen Hauptfiguren wenig Tiefe bekommen. Und dass die Menschen ihre fast alptraumhaften Lebensbedingungen auch nach dem "Happy End" so klaglos hinnehmen - was soll das bedeuten, wo doch so heftig betont wird dass nur die reale Welt die reale Welt ist? Ich hoffe jedenfalls nicht eines Tages auf einer Erde aufzuwachen, dessen Menschen sich so wenig für sie interessieren. Ansonsten ein sehenswerter Film.

Diese Kritik wurde verfasst am 24.11.2018 22:16

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